Vereinigte Filzfabriken Aktiengesellschaft, Giengen (Brenz)
Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2026
Verkürzte Bilanz zum 30. Juni 2026
AKTIVA 30.06.26 31.12.25
T€ T€
Anlagevermögen 3.342 3.225
Vorräte 4.344 4.267
Forderungen und sonstige Vermögensgegen-
stände sowie Rechnungsabgrenzungsposten 1.043 625
Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten 2.147 920
Summe Aktiva 10.876 9.037
PASSIVA
Eigenkapital 2.109 2.109
Rückstellungen 2.047 1.394
Verbindlichkeiten sowie Rechnungs-
abgrenzungsposten 6.720 5.534
Summe Passiva 10.876 9.037
Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
Januar bis zum 30. Juni 2026
1.1.-30.6.26 1.1.-30.6.25
T€ T€
Umsatz 12.656 12.982
Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen 176 -552
Sonstige Erträge 57 59
Materialaufwand -5.949 -5.296
Personalaufwand -3.696 -3.636
Abschreibungen -215 -220
Sonstige betriebliche Aufwendungen sowie
sonstige Steuern -2.201 -2.303
EBIT 828 1.034
Finanzsaldo -86 -81
EBT 743 953
Ertragssteuern -229 -264
Verlustübernahme/Gewinnabführung und
-514 -689
Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG
Jahresüberschuss 0 0
Zwischenlagebericht
Management-Zusammenfassung
Die VFG erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 12,7 Mio. € und ein EBIT
von 0,8 Mio. €; die Bilanzsumme belief sich auf 10,9 Mio. €. Die Ertragslage bleibt
positiv, wird jedoch durch höhere Material- und Personalaufwendungen sowie ein an-
spruchsvolles Marktumfeld belastet. Die Bilanzentwicklung ist insbesondere durch ge-
stiegene Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten geprägt. Für das zweite Halbjahr
erwartet der Vorstand eine stabile Umsatzentwicklung auf dem erreichten Niveau so-
wie ein weiterhin positives, jedoch kosten- und nachfrageabhängiges Ergebnis.
Das wirtschaftliche Umfeld
Der IWF prognostiziert in seiner Aktualisierung des World Economic Outlook vom Juli
2026 ein globales Wachstum von 3,0 % für 2026.
Für 2027 erwartet der IWF eine Beschleunigung des globalen Wachstums auf 3,4 %.
Nach Einschätzung des IWF bleibt die weltwirtschaftliche Entwicklung uneinheitlich:
Belastungen aus dem Krieg im Nahen Osten wirken insbesondere auf Energieimpor-
teure und verwundbare Volkswirtschaften, während die Nachfrage im KI- und Techno-
logiesektor stützend auf Länder wirkt, die in die globale Technologie-Wertschöpfungs-
kette eingebunden sind. Risiken bestehen weiterhin aus erneuten Konflikten, Handels-
fragmentierung